Craniosacrale Osteopathie

Was ist Craniosacraltherapie?

Sie ist eine sehr sanfte Form der Osteopathie, die sich am gesamten System und nicht nur an einzelnen körperlichen Symptomen orientiert.
Ursprünglich in Amerika als Möglichkeit der Selbstheilung entdeckt, entwickelte sie sich in England zunächst als rein manuelle Technik.
Dr.Sutherland fand bei anatomischen Studien des Kopfes eine freie, eigenständig pulsierende Bewegung, die unabhängig von Atem- und Herzfrequenz stattfindet. Sie überträgt sich über den Liquor (Hirn/Rückenmarksflüssigkeit) vom Schädel (Cranium) auf das Kreuzbein (Sacrum), letztlich aber auf alle Gewebe des menschlichen Körpers. Sie dient deshalb der Auffindung von Blockaden und Bewegungseinschränkungen.
J.E.Upledger erweiterte in den achtziger Jahren die Methode unter anderem um die Betrachtung von Energiezysten (Restriktionen im Gewebe, die mechanische und emotionale Traumata speichern) und innerer Organe.


Wie wird Craniosacraltherapie angewendet?

Zunächst erlernte ich Craniosacraltherapie im Rahmen meiner sehr manuell orientierten Osteopathie-Ausbildung. Später bin ich auf die Lehren Upledgers aufmerksam geworden, nach denen ich heute therapiere.
Ziel der Behandlung ist eine optimale Zirkulation des Liquors. Indem ich den Spannungsausgleich passiv begleite oder minimale Zug- und Druckimpulse gebe, stelle ich die freie Beweglichkeit von Muskeln, Knochen und Organen her.
Eine Begleitung des Prozesses durch therapeutische Bilder kann hilfreich sein. Oft ist die Stunde aber ein passives Berührtwerden in einer besonders entspannten Schwingungsfrequenz des Gehirns, im Alphazustand.


Wann hilft Craniosacraltherapie?

Indikationen für eine Craniosacrale Behandlung sind zum Beispiel:

  • akute und chronische Wirbelsäulen- und Gelenkschmerzen
  • Bewegungseinschränkungen
  • Funktionsstörungen innerer Organe
  • Kopfschmerz und Migräne
  • Kiefergelenksbeschwerden, Bissstörungen, Zähneknirschen, Zahnspangen
  • Tinnitus, Schwindel
  • Schlafstörungen, vegetative Dysfunktionen